Donnerstag, 13. Dezember 2018
Plattform zum Wissenstransfer für die landwirtschaftliche Biogasproduktion in Bayern

Onlineanwendungen zur Substratproduktion und Düngung

Reifeprognose Silomais

Das Prognosemodell geht davon aus, dass das Wachstum und die Abreife der Maispflanze ganz wesentlich von der Tagestemperatur beeinflusst werden. Auch in Bayern hat diese Methode in den letzten Jahren eine hohe Treffsicherheit bewiesen und kann zur Vorhersage von Reifestadium und Erntetermin genutzt werden.

Reifeprognose Silomais

Berechnung Biogasgärrest

Das Programm berechnet nach Auswahl der Substrate und Angabe der Einsatzmengen den Gärrestanfall je Jahr und dessen durchschnittliche Nährstoffgehalte. Des Weiteren wird der notwendige Lagerraumbedarf abgeschätzt, hierbei kann auch die Separation des Gärrestes in eine flüssige und in eine fest Phase berücksichtigt werden. Die Lagerkapazität sollte mindestens 6 Monate betragen, bei Fruchtfolgen mit eingeschränkten Ausbringterminen auch darüber. (Wird derzeit überarbeitet)

Berechnung Biogasgärrest Erklärung der dem Programm zugrunde gelegten Berechnung der Gasausbeute von Kosubstraten

DSNonline - Düngeberatungssystem Stickstoff

Nmin-Bodenproben per Internet beantragen und die Düngeempfehlung per Email erhalten

Mit dem Programm DSNonline ist vom Auftrag zur Bodenprobenahme bis zum Erhalt der Laborergebnisse und der Stickstoff-Düngeempfehlung jeder Schritt zeitnah über das Internet möglich.

DSNonline

Nähstoffbilanz Bayern

Die Feld-Stall-Bilanz, auch Flächenbilanz genannt, muss in der Regel jeder Landwirt mit mehr als 10 ha LF nach Düngeverordnung jährlich berechnen. Bis spätestens 31. März 2016 muss für den Fall einer Betriebskontrolle auf landwirtschaftlichen Betrieben für Stickstoff und Phosphat die Nährstoffbilanz für das abgelaufene Düngejahr erstellt, ausgedruckt und abgelegt werden. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) stellt hierfür das kostenlose Programm "Nährstoffbilanz Bayern" zur Verfügung.

Nährstoffbilanz Bayern

Berechnung Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft (Grenze 170 kg N/ha)

Nach § 4 der Düngeverordnung darf mit Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft nur so viel Stickstoff ausgebracht werden, dass im Durchschnitt der landwirtschaftlich genutzten Flächen des Betriebes 170 kg/ha und Jahr nicht überschritten werden.

Um die vorgegebenen Obergrenzen einzuhalten, können Sie mit dem bereitgestellten Programm folgende Punkte für ihren Betrieb berechnen:

• ob die Grenze von 170 kg eingehalten wird,
• wie viel Wirtschaftsdünger Sie abgeben müssten oder noch aufnehmen könnten,
• wie weit der Viehbestand abzustocken wäre oder noch aufgestockt werden könnte,
• wie viel Flächen noch zugepachtet werden müssten oder abgegeben werden könnten,
• oder welche Maßnahmenkombinationen notwendig wären.

Berechnung Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft

EDV-Programm zur Berechnung des Lagerraumes für Gülle und Jauche nach Anlagenverordnung

Mindestanforderungen ab 01.01.2009: 6 Monate Lagerkapazität

Nach der "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe" (Anlagenverordnung – VAwS) vom 18. Januar 2006, die der Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie dient, müssen alle Betriebe für die Lagerung von Jauche und Gülle eine Lagerkapazität von grundsätzlich 6 Monaten schaffen. Dies kann auch durch Zupacht von Lagerraum oder Abgabe von Gülle und Jauche zur umweltgerechten Verwertung erfüllt werden. Zu diesem Zweck müssen schriftliche Pachtverträge oder Abnahmeverträge erstellt werden, die bestimmte Bedingungen erfüllen und anerkannt werden müssen. Auskunft hierüber erhalten Sie beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Mit dem bereitgestellten EDV-Programm können Sie den Lagerraum berechnen, den Sie benötigen um die Mindestanforderungen nach Düngeverordnung zu erfüllen.

EDV-Programm zur Berechnung des Lagerraumes für Gülle und Jauche nach Anlagenverordnung

KULAP-Nährstoffsaldo

EDV-Programme zur Prüfung der GV-Grenzen bei KULAP-Maßnahmen mit Verpflichtungsbeginn ab 2007

Bei KULAP-Maßnahmen mit Verpflichtungsbeginn ab 2007 stellt der KULAP-Nährstoff-Saldo keine Berechnung der Nährstoffbilanz mehr dar; Diese wird seit 2006 bereits im Rahmen der Düngeverordnung jährlich gefordert und bewertet. Ab 2007 wird bei bestimmten Maßnahmen das Einhalten von GV-Grenzen überprüft. Um für die Maßnahmen A11, A22/A23, A31, B20/B21 und B22/B23 vorab berechnen zu können, ob bei Aufnahme betriebsfremder organischer Dünger bzw. betriebsfremder pflanzlicher Produkte zur Vergärung in der betriebseigenen Biogasanlage die beschriebenen GV-Grenzen noch eingehalten werden, werden die folgenden Excel-Programme zur Beratungsberechnung zur Verfügung gestellt.

KULAP-Nährstoffsaldo

Basisdaten (Düngeberatung/Düngeverordnung)

Die Basisdaten können in Bayern für folgende Zwecke als Berechnungsgrundlage verwendet werden:

• für die Ermittlung des Düngebedarfs
• für die Umsetzung der Düngeverordung (Berechnung der Nährstoffbilanz nach Feld-Stall Ansatz u.a.)
• zur Berechnung des KULAP-Nährstoff-Saldos
• zur Berechnung der Nährstoffbilanz nach Hoftor-Ansatz

Basisdaten Düngeberatung/Düngeverordnung