Samstag, 3. Dezember 2022
Plattform zum Wissenstransfer für die landwirtschaftliche Biogasproduktion in Bayern

3-teilige Online-Seminarreihe zum Jahresende 2022

(01.12. bis 15.12.2022)

ÜBERBLICK UND ANMELDUNG

Biogasproduktion - Praxisbeispiele aus der Landwirtschaft

Die Biogasproduktion ist vielfältig. In drei Online-Seminaren wollen wir mit konkreten Beispielen aus der Praxis zeigen, welche Möglichkeiten sich bieten. Hierzu stellen Biogasanlagenbetreiber aus verschiedenen Regionen in Bayern gemeinsam mit Fachexperten funktionierende Biogaskonzepte vor und berichten mit Bezug auf die jeweiligen Rahmenbedingungen zu ihren Erfahrungen.

Zum ersten Termin werden Ihnen zwei Kleinbiogasanlagen als Ergänzung zur Viehhaltung vorgestellt. Die Woche darauf berichten zwei Biogasanlagenbetreiber über ihre Erfahrungen mit Biogasanlagen in Ökobetrieben. Im letzten Seminar wird schließlich der Betrieb eines Nahwärmenetzes mit einer Biogasanlage präsentiert.

Philipp Wagner
Philipp Wagner

Wir haben keinen Aufwand gescheut. Für ansprechende Bildaufnahmen hat Philipp Wagner, unser ALB-Fotograf, diesen Sommer alle fünf Betriebe besucht. Die Bildaufnahmen sind Bestandteil der Präsentationen.

Die Online-Seminare richten sich an interessierte Biogasanlagenbetreiber und Landwirte, Planer, Firmen, Berater, Behördenvertreter und weiteren Interessierten. Alle sind hierzu recht herzlich eingeladen.

VERANSTALTER

  • Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und Landwirtschaftliches Bauwesen in Bayern e.V. (ALB)
  • Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V. (C.A.R.M.E.N. e.V.)
  • Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)

Der Fachverband Biogas e.V. ist
Kooperationspartner der Seminarreihe.

Finanzielle Förderung

Die Online-Seminare erfolgen mit finanzieller Unterstützung durch das Bayerische Staatministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

SEMINARHINWEISE

Grußworte

Florens Dittrich, StMELF und Kerstin Ikenmeyer, StMWI

Weitere Hinweise

  • Seminartechnik: Cisco-WebEx
  • kostenlose Teilnahme
  • Einige Tage vor der Veranstaltung senden wir Ihnen per E-Mail einen Link mit Zugangsdaten, über den Sie zum Online-Seminar gelangen
  • Kontakt: Frau Karin Elbs, E-Mail: karin.elbs@alb-bayern.de, Tel.: 08161-7875963

ANMELDUNG ZUR SEMINARREIHE

Donnerstag, 01. Dezember 2022, 10.00 - 11.30 (1. Termin)

Josef Riedl
Josef Riedl
Dr. Thomas Venus
Dr. Thomas Venus

Teil 1: Hofbiogasanlage mit Gülle und Mist von 80 Milchkühen

Mit Landwirt Josef Riedl aus Bad Feilnbach und Dr. Thomas Venus (LfL)

Eine Biogasanlage nur mit Gülle und Mist betreiben? Herr Josef Riedl aus Bad Feilnbach zeigt, dass das bereits mit 80 Milchkühen plus Nachzucht oder sogar weniger, rentabel sein kann. Mit viel Eigeninitiative hat er den ersten Vierecks-Fermenter in Deutschland gebaut und ging damit 2020 erfolgreich in den Betrieb. Seitdem produziert die Anlage durchschnittlich ca. 30 kW Strom. Welche Voraussetzungen für den erfolgreichen Betrieb einer kleinen Gülle- und mistbasierten Hofbiogasanlage gegeben sein müssen, erfahren Sie im Seminar.

Atila Bursalioglu
Atila Bursalioglu
Dr. Thomas Venus
Dr. Thomas Venus

Teil 2: Strom und Wärme aus Mist von 30 Pferden
Mit Landwirt Atila Bursalioglu aus Pfeffenhausen (Landkreis Landshut) und Dr. Thomas Venus (LfL)

Mit der Frage: „Wie kann ich mit dem Pferdemist mein Haus heizen?“ beschäftigt sich Herr Bursalioglu von der ART Reitsportanlage in Pfeffenhausen schon seit vielen Jahren. Seit 2020 produziert der Betrieb jetzt nicht nur Wärme, sondern auch Strom. Wie das ganze funktioniert und ob sich eine Kleinstbiogasanlage mit ca. 6,5 kW elektrischer Leistung lohnen kann, erfahren Sie im Seminar.

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Donnerstag, 08. Dezember 2022, 10.00 - 11.30 (2. Termin)

Wie Biogas den Ökobetrieb bereichern kann

Graf zu Eltz
Graf zu Eltz
Dr. Falko Stockmann
Dr. Falko Stockmann
Teil 1: Ökobetrieb ohne Tierhaltung mit 500 kW Biogasanlage

Mit Biogasanlagenbetreiber Graf zu Eltz der Gutsverwaltung Wolfring (Landkreis Schwandorf) und Dr. Falko Stockmann (C.A.R.M.E.N. e.V.)


Die Verwertung der Fruchtfolgeglieder, die schlechten Deckungsbeiträge im Ackerbau, die niedrigen Preise bei der Veredelung, der steigende Energiebedarf und die steigenden Energiepreise sowie der hohe eigene Wärmebedarf, das waren einige der Beweggründe für Graf zu Eltz eine Biogasanlage in seinen Ökobetrieb zu integrieren. Denn mit dem Slogan: „ohne Veränderung keine Zukunft“ versuchte er sich damals resilient aufzustellen. Der Slogan gilt aber auch für die Gegenwart und die Zukunft umso mehr. Welche Herausforderungen, Lösungen und weiteren Vorteile sind mit beim Bau und dem Betrieb der ca. 500 kW Biogasanlage verbunden und wie wird es in Zukunft weiter gehen? Das werden Sie im Seminar erfahren.

Josef Schmidt
Josef Schmidt
Dr. Falko Stockmann
Dr. Falko Stockmann

Teil 2: Ökobetrieb mit Tierhaltung und 75 kW Biogasanlage

Mit Josef Schmidt von der Biogasanlagen des Kloster Plankstetten (Landkreis Neumarkt Oberpfalz)und Dr. Falko Stockmann (C.A.R.M.E.N. e.V.)


Was macht man bei geringen Bodenpunkten und damit verbundenen schlechten Erträgen sowie Niederschlägen, die über die letzten 10 Jahre abgenommen haben? Genau man baut eine Biogasanlage. So könnte der Gedankengang von Josef Schmidt vor einiger Zeit gewesen sein, als er zusammen mit Frater Andreas Schmidt vom Kloster Plankstetten den Bau einer Biogasanlage initiierte. Der Vorteil vor Ort: Durch die angeschlossene Tierhaltung ist auch gleich die Basis der Substratversorgung sichergestellt. Und es ist danach immer noch ein wertvoller Dünger in Form des Gärproduktes verfügbar. Über seine Erfahrungen vom ersten Gedanken über die Konzipierung, den Bau sowie den langjährigen Betrieb der 75 kW Biogasanlage wird Joseph Schmidt berichten.

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Donnerstag, 15. Dezember 2022, 10. - 11.00 (3. Termin)

Ulrich Bader
Ulrich Bader
Robert Wagner
Robert Wagner

Betrieb eines Nahwärmenetzes mit einer Biogasanlage

Mit Biogasanlagenbetreiber Ulrich Bader, Gut Sochenberg (Landkreis Landshut) und Robert Wagner (C.A.R.M.E.N. e.V.)

Die Energiewende hat den Betrieb von Ulrich Bader fest im Griff. Bereits 2006 wurde zu der bestehenden Bullenmast eine Biogasanlage gebaut. Die Erkenntnis, dass auch sehr viel Wärme anfällt, kam nicht viel später. Heute werden rund 110 Häuser in Thann/Vatersdorf der Gemeinde Buch a. Erlbach voll mit Wärme versorgt. In den Sommermonaten rundet die Hackschnitzeltrocknung die nahezu vollständige Nutzung ab: Die Grundlage für ein zweites Wärmenetz, das in der nahe gelegenen Kleinstadt Moosburg viele Kunden versorgt und sehr viel CO2 einspart.

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